Die Antiraucherlampe

30. März 2006 · Thema: Schweine im Weltall

Die Wege wissenschaftlicher Erkenntnis könnten manchmal auch etwas besser beleuchtet sein. Dann würde man dem hier auch etwas leichter folgen: Angeblich leben wir nämlich alle in einem Dauerjetlag, der nix mit Langstreckenflügen zu tun hat, sondern mit unserer inneren Uhr. Das wiederum führt zu schlecht beleuchteten Arbeitsplätzen und über den resultierenden Lichtmangel – schnurgeradewegs – zum Rauchen. Soweit klar?

Ok. Dann leuchtet uns jetzt auch ein, dass wir keine Nikotinkaugummis brauchen, sondern eine ordentliche Schreibtischlampe. Ich bitte um Erfahrungsberichte!

2 Kommentare
  1. #1 • Taipan hat am 31.03.2006 gesagt:
     

    Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe eine gute Schreibtischlampe. Und …. rauche nicht. Schönen Tag.

  2. #2 • Anabell hat am 10.04.2006 gesagt:
     

    Na wunderbar! Das sollte man sich doch vielleicht therapeutisch zunutze machen. Alle Süchtigen (Nikotin) in die Sonne! Flexible Arbeitszeiten zur volksgesundheitlichen Suchtprophylaxe. Jeder kommt zur Arbeit, wann es in seinen Biorhythmus passt, ist dann gut ausgeschlafen und vergisst das Rauchen. Das wäre doch echte Prävention!
    Der Chef eines Versicherungsunternehmens in den USA zieht allerdings eine konsequentere Anti-Rauch-Kampagne vor: Er verbietet seinen Mitarbeitern, für die er die Krankenkassen- beiträge zahlt, was fairerweise erwähnt werden muss, sowohl am Arbeitsplatz als auch zuhause zu rauchen (er verfügt vermutlich über ein gut ausgebautes Spitzelsystem, damit er auch den privaten Bereich unter Kontrolle hat). Zuwiderhandlungen werden mit fristloser Kündigung geahndet.
    Entweder scheut er nur die höheren Stromkosten für helle Lampen oder er gehört zu den absoluten hardlinern, die Menschen notfalls auch zu ihrem Glück zwingen wollen.

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