Harte Füllung

12. Mai 2006 · Thema: Leib und Seele

Amalgam ist auch so ein Dauerthema. Schon immer hatte man ein ungutes Gefühl, wenn der Zahnklempner das knirschende Zeug aus Quecksilber und Silber in den ausgebohrten Schmelz stopfte. Tage später vagabundierten noch silbergraue Krümel im Mund herum, und wer weiß, wieviele davon den Weg in den Magen fanden.

Auf Jahre ein beklemmendes Gefühl. Denn auch die Füllungen selbst setzen dauerhaft Quecksilber frei. Wieviel davon tatsächlich vom Körper aufgenommen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, doch in der Summe können diese Mengen sehr gefährlich werden. Quecksilber ist ein Nervengift, es lagert sich gern in Fettgewebe ein, und besonders gerne in den Isolierschichten unserer Nervenzellen.

Und dann? Über die gesundheitlichen Auswirkungen der breiten Anwendung von Amalgam hat es viele Studien gegeben. Es soll ein Zusammenhang mit dem plötzlichen Kindstod bestehen, wenn eine Mutter während der Schwangerschaft bereits viele Amalgamplomben im Mund hat. Es gab Berichte über neurologische Störungen von Plombenträgern, Entwicklungsprobleme bei Kindern, und ähnliches. Leider hat es nie die eine, umfassende Studie gegeben, die das Risiko ein für allemal hätte beziffern können. Dem Beleg für die Schädlichkeit der Füllungen folgt stattdessen oft ein Indiz für die Unschädlichkeit. Und vice versa.

Eine Gruppe von Freiburger Medizinern hätte wohl gern aufgeräumt mit den Spekulationen: Johannes Naumann und Jochen Mutter von der Universitätsklinik in Freiburg haben sich Untersuchungen der vergangenen 20 Jahre vorgeknöpft und versucht, die Ergebnisse auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Das Fazit ihrer Metastudie, die allerdings schon im vergangenen Jahr erschienen ist, aber jetzt noch einmal für eine Pressemitteilung aus der Schublade geholt wurde:

“Eine randomisierte, kontrollierte Studie zur Sicherheit von Amalgam wurde bisher nicht durchgeführt. Ähnlich wie bei der kürzlichen Klärung der Frage der Sicherheit einer Hormonersatztherapie durch eine randomisierte Studie, welche einen Paradigmawechsel in der Frauenheilkunde ausgelöst hat. könnte eine hochwertige Studie zu Amalgam neue Erkenntnisse zu seiner Sicherheit führen.
Werden aber die zu den einzelnen Krankheiten noch z.T. unvollständig erforschten Ergebnisse zusammenfassend betrachtet, kann jetzt schon aufgrund der aktuellen Datenlage Amalgam weder medizinisch, arbeitsmedizinisch noch ökologisch als sicheres Zahnmaterial bezeichnet werden.”

Wirklich weiter bringt uns dieses Resümée also nicht. Erst im vergangenen Monat erschienen zwei randomisierte Langzeitstudien mit Kindern, die entweder Amalgam- oder Kompositfüllungen in ihre Zähne bekamen. Mit dem Ergebnis, dass die Kleinen – zumindest aufgrund des Amalgams -keine Folgeschäden erlitten. Zumindest nicht in dieser Studie.

Was bleibt dem Kariesgeplagten? Das Perfide an dieser ganzen Geschichte ist ja, dass der minderbetuchte Patient gar keine Wahl hat. Die Kassen zahlen trotz des ungeklärten Risikos weiter nur Amalgamfüllungen im hinteren Zahnbereich. Oder, falls der Arzt wie viele seiner Kollegen überhaupt kein Amalgam mehr verwendet, Zement, der dann nach einem Jahr wieder aus dem Loch rausbröselt und den Zahn letztlich dazu verdammt, irgendwann hinüber zu sein.

Kunststofffüllungen müssen extra bezahlt werden. Wenn, wie die spanischen Kinder in der einen letztgenannten Studie, 18,5 Füllungen auf ein jugendliches Gebiss entfallen, kostet der Spaß weit über 1000 Euro. Wer es sich leisten kann, leistet sich vor allem die Sicherheit, dass die Beißer gut versorgt und alle Risiken umschifft sind. Wer es sich nicht leisten kann, muss ein möglicherweise ernsthaftes Risiko hinnehmen – nur weil die Kassen sich nicht durchringen können, die saubere Alternative zu bezahlen.

9 Kommentare
  1. #1 • Dr. M. hat am 12.05.2006 gesagt:
     

    Hier schreibt ein klinisch tätiger Zahnarzt:

    Leider ist Ihr Artikel völlig unsachlich geraten:

    1. Kunststofffüllungen sind aus zahnärztlicher Sicht keineswegs DAS Allheilmittel. Für den Laien: Füllungen werden nach wie vor eingeklebt. Klebungen halten andauernde Nässe durch den Speichel nicht ewig aus. Deshalb werden diese früher oder später IMMER undicht sein.
    Im Seitenzahnbereich (Backenzähne) sind Kunststofffüllungen wegen mangelnder Abriebfestigkeit sowieso nach wie vor nicht das Mittel der Wahl. Aber gerade da wollen viele Patienten diese Füllungen haben.

    2. Amalgamfüllungen sind in ZWEI Phasen kritisch hinsichtlich des Quecksilbergehalts: a) bei der Trituration (Vermischen der verschiedenen Anteile, durch das das Amalgam entsteht) in einer geschlossenen Kapsel und dem sich sofort anschließenden Legen der Füllung unter Kofferdam (ein Gummituch, das den Zahn von der Mundhöhle abschirmt) und b) beim Herausfräsen alter Füllungen. Es gibt aus zahnärztlicher Sicht kein ideal dichter und besser zu verarbeitendes Füllungsmaterial als Amalgam.

    Zähne, die mit einer gut gemachten Amalgamfüllung versorgt worden sind und bei denen die Amalgamfüllung brüniert und richtig chromglänzend ausgearbeitet wurde, sehen beim Legen einer neuen Füllung klinisch gesund aus.

    In den meisten Fällen einer Kunststofffüllung ist der Zahn “vermodert” unter der Füllung!!!!!!!!!!!!!!!!!

    So bezahlen die Patienten doppelt: 1. die schlecht-gemachte Kunststofffüllung, die den Zahn nicht ausreichend abdichtet
    2. das angebotene Implantat nach Extraktion des Zahns.

    Was viele Patienten nicht wissen: Zähne, die eine sog. Fissurenversiegelung haben, haben de facto eine Kunststofffüllung, die auch andauernd erneuert werden müsste. Die erste Kunststofffüllung, die ein Zahn bekommt, ist der Anfang von weit größerem. Mit Amalgam kann man diesen Prozess auf lange Zeit aufhalten.

    Übrigens: eine Amalgam-Füllung gibt nach diversen klinischen Studien in etwa 1/10 pro Tag an Quecksilber an den Organismus ab, wie täglich durch Nahrungsmittel aufgenommen wird … da können Sie doch gleich auch einen Nordsee-Fisch mehr essen – und sie haben die gleiche Belastung!!!

  2. #2 • Haase Thomas M. hat am 13.05.2006 gesagt:
     

    Wie sehr muß eine Behandlungsbedürftigkeit wissenschaftlich gesichert sein, um dies zu genemigen. Sicher, muß nicht alles finanziert werden; nur es gibt genug Material über die Gefährlichkeit über Amalgan. Wser sagt, hier ist die Grenze der wissenschaftlichen Untersuchungen und jetzt wird im Sinne der Patienten positiv gehandelt.
    In medias res

    Thomas M. Haase

  3. #3 • Udo Kämmle hat am 14.05.2006 gesagt:
     

    Glücklicherweise war mein Grossvater Zahnarzt und hat dafür gesorgt, das seine Enkel alle mit Gold-Inlets versehen wurden.

    Das schrecklich taube (giftige) Amalgam wurde schnellstens wieder entfernt.

  4. #4 • Axel hat am 15.05.2006 gesagt:
     

    Gut geschriebener Artikel, mit feinen Nuancen. Nur eines übersieht der Schreiber wenn er Kritik an der Versorgung von Kassenpatienten übt.

    Die Tatsache, dass der medizinische Fortschritt – hierzu zählen aus meiner Sicht auch Keramik und Kunststoff in der Zahnmedizin – das größte Problem in der aktuellen Situation der Krankenversicherung ob gesetzlich oder privat darstellt kann nicht wegdiskutiert werden.

    Ich sehe sehr wohl, dass hier wieder das Argument zum tragen kommt, dass die Kosten, die sich aus den Risiken ergeben viel höher sein können als die Versorgung mit dem gesundheitlich unbedenklichen Materialien, jedoch muss auch gefragt werden: Wie viel ist jedem Einzelnen seine Gesundheit wert? Was darf ich als einzelner der Allgemeinheit auflasten?

    Dies kann man in Zahlen, respektive Euro ausdrücken.
    Wir stehen am Kollaps der gesetzlichen Krankenversicherung, eine große Reform ist notwendig und es bleibt zu Hoffen, dass die große Koalition sie bewältigt unabhängig von Wiederwahl und Parteipolitik im Interesse unseres Landes und der Bürger.

    Auf dieser Grundlage sollte jeder, der Leistungen in der Krankenversicherung fordert auch sagen, wie sie zu bezahlen sind und wer sie tragen soll.

    Uns fehlt eine Diskussion über die Leistungen der Krankenversicherung. Wir wissen genau, dass wir den Bürgern kaum noch mehr zumuten können, bei den Unternehmen soll die Belastung bereits eingefroren werden. Das heißt mehr Geld wird es im System kaum geben! Wenn aber Fortschritt sein soll (eine viellicht mögliche Heilung von Krebs, Alzheimer etc.) dann müssen kleinere Risiken wie Brille, Zähne vielleicht auch der Bänderriß beim Fußball, oder die HüftOP für den 75-Jährigen selbst bezahlt werden. Und dies zum Wohle der Allgemeinheit, bzw. derer die von Ihrem Leiden, dass sie auf keinen Fall selbst bezahlen könnten und eventuell tödlich ist geheilt werden.

    Diese Diskussion muß endlich in den Medien und in der öffentlichkeit geführt werden.

  5. #5 • Josch hat am 16.05.2006 gesagt:
     

    Zugegeben, es ist sehr subjektiv, jedoch denke ich, dass es mir viele Leser nachempfinden können.

    Ich höre im Radio immer wieder höre, lautet sinngemäß etwa:”Die gesetzliche Krankenkasse XY hat im letzten Quartal YX Millionen Euro Überschuss erwirtschaftet und liegt damit im allgemeinen Trend…”, schalte ich auf den nächsten Sender höre ich, dass über eine weitere “Leistungsanpassung” beraten wird.

    Weiterhin werde ich mich nun als Student für 50€ monatlich pauschal versichern sollen – zugegeben, es ist nicht viel, aber da die Krankenkasse genau das nicht bezahlt, was ich in großen Abständen brauche (Sehhilfe), oder in noch größeren Abständen MÖCHTE (Kunststofffüllung anstelle Amalgams), LOHNT es sich für mich, auf meine Arztbesuche der letzten 5 Jahre um etwa genau diese 50€ pro Monat, mich NICHT zu versichern (es sei Gott gedankt, dass es so ist!).
    Die Leistungen, welche ich während der vergangenen 5 Jahre in Anspruch nahm, musste ich sowieso privat bezahlen. Da die Alten und Kranken, in Angesicht dieser Milliardengewinne, ebenso schlecht versorgt werden, lösen scheinmoralische Aufrufe, enthaltend Schlagwörter wie “Generationenvertrag” und “Solidargemeinschaft der Versicherten” keine feuchte Träne bei mir aus.
    Es hört sich durchaus nach einer Milchmädchenrechnung an, aber bei 600€ Monatseinkommen abzüglich 200€ Miete bin ich eher geneigt, meiner persönlichen Statistik und Lebensweise zu vertrauen und mich auch aus einem Ekel gegenüber diesem gewinnorientierten und gesetzlich legitimierten Kartell, mich nicht zu versichern und die 600€ jährlich einzusparen bzw. an anderer Stelle für meine Gesundheit zu verwenden.

    Zitat:”Wer es sich leisten kann, leistet sich vor allem die Sicherheit, dass die Beißer gut versorgt und alle Risiken umschifft sind. Wer es sich nicht leisten kann, muss ein möglicherweise ernsthaftes Risiko hinnehmen – nur weil die Kassen sich nicht durchringen können, die saubere Alternative zu bezahlen.”

    Dies kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen! Meine ehemalige Krankenkasse, sie bewirbt sich selbst paradoxerweise als “die Gesundheitskasse” – was wohl nicht so paradox ist,wie es auf den ersten Blick scheint, denn sie scheint wohl nur noch für die Gesunden da zu sein; wollte die Kosten für eine Amalgamentfernung und Ersatz durch Kunststoff nicht bezahlen. Hätte ich keinen privaten Zahnarzt gefunden, der mir dies für einen “angemessenen” Preis privat machte, würde ich heute wohl noch immer unter regelmäßigen Kopfschmerzen leiden. (Anschließende Schwermetallentgiftung durch den Heilpraktiker kam auch dazu – natürlich privat bezahlt).

    Ich persönlich frage mich, wann dieses Milliardengewinne der gesetzlichen Krankenkassen wieder in Form angemessener Leistungen direkt und indirekt über eine großzügigere Leistungserstattung der
    Ärzte an die Patienten zurückfließen – es erscheint mir, als hätten diese Krankenkassen ihren Auftrag vergessen, FÜR ihre (Pflicht-)Versicherten da zu sein. Stattdessen handeln sie, als seien die Patienten und Versicherten FÜR die Krankenkassen da.

    J.

  6. #6 • Petra Seck hat am 17.05.2006 gesagt:
     

    Jeder Mensch weiss, welche Auswirkungen Nervengifte, zu denen Quecksilber unbestritten zählt, haben können. Vor allem macht es die Schwierigkeit, dieses wieder aus dem Körper auszuleiten, vor allem deren lange Halbwertszeit, nicht einfacher. Daher bin ich der Meinung, diese im Ärzteblatt veröffentlichte Studie ist geradezu dilletantisch und nur für einen bestimmten Kreis gedacht, nämlich für diejenigen, die durch den Verkauf von Amalgam verdienen wollen und auch für die, die durch Enthüllungen geschädigt oder zur Rechenschaft gezogen werden könnten. Dies würde immense Schadensersatzansprüche zur Folge haben. Die Schäden, die gerade bei Kindern entstehen können, lassen sich nicht mit derartigen Messmethoden messen und entstehende Spätfolgen nicht abschätzen.

  7. #7 • Michael Bahn hat am 19.05.2006 gesagt:
     

    Die Amalgamdebatte ist in der Zahnmedizin nicht neu und dass Quecksilber gesundheitsschädlich ist weiß auch jeder. Was sind aber die Alternativen, ungeachtet einer kürzeren oder längeren Haltbarkeit im Zahn ? Kunststoff aus Bisphenol-A-Glycidylmethacrylat und Urethan-Dimethacrylat. Das klingt richtig gesund im Vergleich zu Quecksilber und aus was die Katalysatoren und Stabilisatoren in den Kunststofffüllungen sind, interessiert dann auch keinen mehr. In Skandinavien steigt der Anteil der Menschen mit Kunststoffallergien an, was man auf die seit jahren weit verbreitete Verwendung von Kunststofffüllungen zurückführt.
    Es gibt einfach keinen ultimativen Füllungswerkstoff, den jeder verträgt und der Ewigkeiten hält.
    Wie immer, folgen wir dem Gesetz der Abwägung. Wir fahren Auto aus Bequemlichkeit und wissen der Unfallgefahr und Umweltschädigung. Wir röntgen zur Diagnostik und zum Wohle des Patienten, obwohl jeder Arzt weiß, dass rein theoretisch ein einziger Röntgenquant ausreicht das Erbgut zu schädigen. Die Mehrzahl der Zahnärzte setzt Amalgamfüllungen, da es ein guter Füllungswerkstoff mit Langzeiterfahrung ist und sie atmen “freiwillig” die Quecksilberdämpfe tagtäglich dabei ein.

  8. #8 • Mercury2000 hat am 10.06.2006 gesagt:
     

    “….Zahnärzte setzt Amalgamfüllungen, da es ein guter Füllungswerkstoff mit Langzeiterfahrung ist und sie atmen “freiwillig” die Quecksilberdämpfe tagtäglich dabei ein.”

    Und was bitteschön soll daran gesund oder gut sein ….

    Wenn man lange genug mit kleinen Mengen Quecksilber handtiert
    entsteht eine gewisse “Abhängigkeit”, weil Quecksilber
    auch nicht sofort den Akutschaden einer manifestierten
    Quecksilbervergiftung auslöst sondern schleichend meist
    ohne die Akutsymptome alles erdenkliche auslöst. Dies
    bedeutet aucht, dass dies nicht folgenlos für das Zahnarztpersonal bleibt, denn die chronische Form
    der Queckslbervergiftung zeigt sich in ihrer Symptomvielfalt
    eben erst im laufe der Zeit meist unerkannt für das
    betroffene Zahnarztpersonal, einschliesslich weibliches,
    im gebärfähigem Alter, wenn dies zu Unfruchtbarkeit führt
    (auch bei Männern die Spermienqualität zunehmend abnimmt)!

    Fischmärchen:

    Fisch lässt sich sehr schlecht einatmen, ist somit nichts weiter
    als ein verlogenes Märchen zur Ablenkung solcher “Mitmenschen” die die unbequemen Zusammenhänge nicht begreifen wollen (..es hat ja seine Gründe dafür….). Quecksilber aus Amalgamfüllungen in den Organen stammen eben aus diesen, gerade auch bei Nichtfischessern schwer umdeutbar!

    Wer hier einen Quecksilberverharmlosenden Artikel meint schreiben zu wollen, der tut dies nicht, aus reiner Überzeugung und Gewissheit über die Unschädlichkeit, sondern aus ganz anderen allen Verantwortlichen sich anbahnenden Haftungsproblemen, glücklicherweise bis Ende diesen Jahres nur noch in der EU erlaubten Zwangsmedikation dieses hochtoxischen Zahnflicksondermülls, der ab 2007 sein jehes Ende endlich finden wird. Gegen die globale durch Amalgamquecksilberdampf-mischmetallvergiftung verursachte Verblödung, hilft nur noch der sofortige Stopp um weitaus schlimmeres zu verhindern (falls das noch möglich ist), alles andere ist Augenwischerei.

    Wer dies mit sich noch vereinbaren kann, wird diesen Umstand
    sicherlich im Web zu finden wissen, unabhängig davon, was
    andere in diesem Zusammenhang behaupten.

    Im übrigen halten meine “Alternativfüllungen” viel länger, geben keinen Quecksilberdampf (hochtoxisch) etc. ab und sehen zudem besser aus.

    Amalgamfüllungen werden regelmässig derart schlecht gelegt (wie min. 85% aller Amalgamfüllungen) und die Folgen unbezahlbar.

    Eine Industrie-Medizin die nicht leisten kann individuell verträgliche Zahnersatzstoffe zur Verfügung zu stellen,
    hat das Gesetz der Wirtschaftlichkeit und GG nicht verstanden,
    da das im wesentlichen falsche diagnostizieren- und
    therapieren der Folgen schädlich wirkender Schadstoffe
    die falsche Antwort darauf nur sein kann.

    Die Denkstrukturen die zu den Problemen geführt haben durch die sie entstanden sind sind zur Lösung dieser Probleme überhaupt nicht geeignet und mindestens längstens überholt
    wie nun zwischenzeitlich auch unsere Kinder wissen.

    viel Erfolg beim nachdenken!
    ein organisch geschädigter
    Amalgamfrührentner

  9. #9 • Thomas Köhler hat am 02.09.2006 gesagt:
     

    Dieses Forum scheint Tatsachen wie die sehr unangenehme, dass
    Dental Amalgam zu lebensgefährlichen Schwermetallvergiftungen
    führen kann, nicht zu verkraften (sonst würden authentische
    Beiträge nicht willkürklich gelöscht werden!), so insbesondere zu
    chronifizierten diversen Erkrankungsformen wie ZNS- u. NS
    Schädigungen (tox. bedingte Encephalopathie G 92 u. tox.
    Polyneuropathie G 62.2, so T. 88.7, T 56.1 etc. . Alpha 1
    Mikoglobulin muss wegen der Gefahr der Nierenschädigung
    ebenfalls überprüft werden, ebenso Gluthation-S-Transferasen
    T1, M1 u. ggf. P1 etc. , da auch ein zellulärer Gendefekt im
    Enzymsystem, der keine dem Patienten zuzurechnende
    Erkrankungsform darstellt, vorliegen kann. Wobei gerade
    derartige wesentliche Präventiv-Untersuchungen bei potentiellen
    Amalgamversorgten erst gar nicht durchgeführt werden, obwohl
    das bei einem derart tox. Zahnfüllstofft wissenschaftlich zwingend
    ist. Und das EU-Parlament zwischenzeitlich reagiert hat und auf
    ein Amalgamverbot hinarbeitet. Quecksilber darf ab 2010 in der
    EU dann nicht mehr verwendet werden. Die Produktion muss
    vollständig eingestellt sein! Für Dental Amalgam muss dann
    längst ein Zahnersatzstoff verwendet werden! Zahnärzte sollten
    sich selbst einmal präventiv, vollständig, bzgl. den Inhaltsstoffen
    seitens Dental Amalgam, untersuchen lassen ggf. liegen hier
    längst ebenfalls die chronischen Formen der Schwermetallvergiftung vor. Denn auch Zahnärzte kommen
    um die chronischen Formen der Schwermetallvergiftung bzw.
    potentiellen Betroffenheit nicht herum. Und, sie sollten sich vor
    Augen halten, dass das was mit den Patienten im Schadens-
    falle gemacht wird, auch mit ihnen selbst droht! Denn niemand ist
    hier ausgeschlossen.), ebenso wenig die Tatsache, dass deshalb
    ahnungslos und letztlich getäuschte Amalgam-Träger
    anschliessend gezielt von den gesetzl. Krankenkassen bevorzugt
    mit tox. bedingten Erkrankungsformen statt zum neutral tätigen
    Toxikologen zum Psychiater zur “Be-gut-achtung” aufgefordert
    werden. Jedoch bevor es dazu kommt, werden den jeweils
    fortwährend Erkrankenden i.d.R. die erforderlichen
    Differentialuntersuchungen nicht frei zugänglich gemacht.

    Es hilft also sehr wenig, von einem Schadstoff hier in diesem
    Forum, immer wieder gebetsmühlenartig zu behaupten, dass es
    ein “gut” untersuchter Zahn”-ersatzstoff” sei. Richtig ist, dass
    Dental Amalgam chronisch- akute Vergiftungen auslöst, die
    gerade weil zuerst das Nervensystem betroffen gemacht wird,
    kaum ein Amalgamträger, wenn dieser nach Jahren der chronisch
    wirkenden Schadstoffstoffeinwirkung mit Erkrankungsfolgen
    zu reagieren beginnt, i.d.R. einen Zusammenhang ohne
    erforderliche Differentialdiagnostik, so, kaum herausfinden kann.
    Es sei denn, es kommt nach einer “finalen” Zahnarztbehandlung
    zum Vergiftungsschub, der dann ggf. solche Auswirkungen
    nach sich zieht, dass der Betroffene anschliessend mit einem
    fürchterlichen Gesundheitszusammenbruch reagiert bzw. in
    einem andere Fall anschliessend 14 Tage stationär mittels
    Schwermetallentgiftung im Krankenhaus behandelt werden
    musste, um noch schlimmeres zu vermeiden, einschliesslich
    Todesfolgen. Und hier mussten erst ca. 2 Jahrzehnte vergehen,
    bis es in Folge weiterer Amalgamversorgungen etc. , dann zum
    endgültigen rapiden Gesundheitszusammenbruch kam, und
    gesund, werden solche Menschen anschliessend nicht mehr,
    zumindest nicht soweit wie sie es ursprünglich einmal gewesen
    sind.

    Als ein Zahnarzt der Meinung war, und in einem Cafe sich in
    ein Gespräch zwischen mir und weiteren Betroffenen einzu-
    mischen suchte, führte das anschliessend dazu, dass dieser
    Zahnarzt fluchtartig das Cafe verliess, weil er von mir u.a.
    wegen meiner medizinischen Differentialdiagnostik und
    Befunde, eindeutig der Irreführung an ahnungslos und
    desinformiert gehaltenen Amalgamversorgten, vor allen
    Anwesenden des Cafe, überführt war und somit nicht
    einfach nur sein “Gesicht” dadurch verloren hat… .

    Der Betreiber dieses Forums kann diesen Beitrag erneut löschen,
    nur, dann sollte man sich auch ehrlicher Weise selbst dazu
    bekennen, dass hier ganz bewusst, wesentliche, wenn auch
    sehr unangenehme Tatsachen zu Dental Amalgam und
    Erkrankungsfolgen, gar nicht ernsthaft publiziert werden sollen.

    Mit freundlichen Grüssen

    Thomas Köhler

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