Fett, fetter – deutsch?

06. Juni 2006 · Thema: Ernährung

Der Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes klingt nicht nur streng, er reibt uns alljährlich auch unangenehme – obgleich vermeintliche – Tatsachen unter die Nase. Die hatten bisher allerdings vorwiegend mit den Lebensverhältnissen der Deutschen zu tun, zum Beispiel kriegen wir immer weniger Kinder, leben immer häufiger allein und vereinen immer seltener mehrere Generationen unter einem Dach.

In 2005 hat sich der Mikrozensus nun aber ein neues Spielfeld gesucht: Unsere Leiber. Und die sind den heute veröffentlichen Zahlen zufolge viel zu fett. Fast 60 Prozent der erwachsenen Männer in Deutschland seien übergewichtig, heißt es, weil ihr Bodymassindex (BMI =Gewicht[kg]/(Körpergröße[m] X Körpergröße[m])) die magische Grenze von 25 überschritten hat.

Vor unserem inneren Auge baut sich nun umgehend eine überbordende Masse schwabbelnden Fettes auf. Wie furchtbar! Aber ist das wirklich so furchtbar, bzw. schwabbeln wir Deutschen wirklich nur noch vor uns hin, den Diabetes im Auge, die Gefäße schon völlig verstopft?

Zwei Punkte: Erstens sagt der BMI nicht viel über die Gesundheit eines Menschen aus. Klar, wer 1,80 m groß und 120 Kilo schwer ist, hat wahrscheinlich auch gesundheitliche Probleme. Er hat sie aber nicht zwangsläufig. Was zählt sind der Lebenswandel, wovon man zuviel isst und wie das Fett im Körper verteilt ist. An dieser Stelle sei folgender Eintrag im Ernährungsblog empfohlen. Wer dick, aber sportlich ist, hat deutlich mehr Muskeln und weniger Fett als die berühmte Sofakartoffel. Er kann auch mit einem BMI von 30 vollkommen gesund sein, vor allem, wenn er auf eine gesunde Ernährung achtet – die durchaus auch sehr reichhaltig ausfallen kann.

Zweitens finden wir in den aufgezwirbelten Zahlen immer noch die Mehrheit der Deutschen unterhalb der BMI-Marke von 30, die den Übergang zu krankhafter Fettleibigkeit kennzeichnen soll. Auffällig: Gerade die jüngeren Befragten sind von dem Problem gar nicht so stark betroffen. Im Gegenteil.

Was das Bundesamt für Statistik mit einem “Untergewicht … ist weitaus weniger verbreitet als Übergewicht” abwedelt, ist aus den Zahlen für die jüngeren Teilnehmer nicht abzulesen. Frauen jünger als 20 Jahre sind häufiger zu dünn als (per definitionem) zu dick, soll heißen: Eine 18-Jährige von 1,70 m Körpergröße wiegt eher nur 50 Kilo (oder weniger) als 72 Kilo. Das ist mindestens ebenso bedenklich wie das angeblich so schädliche Übergewicht vieler Deutscher.

Klar ist, dass die Deutschen eine Diskussion brauchen – aber nicht zum Thema Übergewicht, sondern zu den Themen Ernährung und Bewegung. Extrakilos aus gesundheitspolitischen Gründen zu verteufeln ist nicht der richtige Weg, weil die BMI-definierten Extrakilos nicht zwangsläufig krank machen. Und weil Essen wichtig ist – und schön! Überhaupt: Der BMI sollte möglichst bald durch eine Kennziffer abgelöst werden, die heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen eher gerecht wird. Viszerales Bauchfett, Muskelanteil, Kondition, Laborwerte – so wie Alkohol- und Nikotinkonsum. Diese Dinge sagen mehr über die Gesundheit eines Menschen aus, als eine plumpe Masse-pro-Quadratmeter-Zahl.

Auf das Rauchverhalten gehen die Statistiker übrigens auch noch ein. Die Deutschen rauchen weniger, zumindest die Männer. Wie erfreulich. Nur leider rauchen trotzdem noch viel zu viele Menschen, vor allem bei den jüngeren Menschen ist die Tendenz eher steigend – sicher auch, weil die Angst vor dem Dickwerden groß ist.

22 Kommentare
  1. #1 • Bert hat am 06.06.2006 gesagt:
     

    Guten Tag!
    Der BMI muss zwangsläufig über 25 liegen, da es bei der genannten Formel doch garnicht anders geht, oder?
    Es sei denn natürlich, man wiegt unter 25 Kilogramm. Das ist aber eher unwahrscheinlich.

  2. #2 • Reiner Eschbach hat am 06.06.2006 gesagt:
     

    BMI muss vorsichtig verwendet werden und ist in keinem Fall ein guter Maßstab für Menschen die sportlich aktiv sind. Auch spielt das Alter eine Rolle und in vielen Tabellen wird eine altersbereinigte Zahl benutzt. Wie ima Artikel werwähnt gehen die Grenzen mit steigendem Alter nach oben.
    Andere Indikatoren für Gesundheit sind Hip-to-Waist oder andere Messungen. Deren Problem ist aber oft, dass nur ein Arzt sie wirklich durchführen kann. Somit wurde BMI als schnelle, ungenaue Alternative benutzt, damit Leute mit hohem BMI ( auf die Waage stelen, Größe aus Ausweis ablesen ) zum Arzt gehen können um da genauer untersucht zu werden.
    BMJ 1995;311:158-161 (15 July)
    Sportler ( hohee Verhältnis Muskel zu Fett ) fallen oft nach oben hin aus dem BMI.
    So bin selbst ich laut BMI (28,8) bin ich schon nah an “obese”. :-)

  3. #3 • Cajo Kutzbach hat am 06.06.2006 gesagt:
     

    Zitat: (BMI =Gewicht[kg]/(Körpergröße[m] X Körpergröße[m])

    Das scheint mir falsch,
    denn das ergibt schlicht,
    wieder das Gewicht.

    Vielleicht noch korrigieren?

    Frohes Schaffen!

    Cajo

  4. #4 • zinkant hat am 06.06.2006 gesagt:
     

    Lieber Bert, Sie müssen die Klammern beachten.
    Ich wiege 58 Kilo und bin 1,70 m groß. Mein BMI ist gleich 58 geteilt durch (1,7 zum Quadrat), also 20, die Einheit ist kg pro Quadratmeter. ich hoffe, ich hab das jetzt besser erklärt.

  5. #5 • zinkant hat am 06.06.2006 gesagt:
     

    Lieber Herr Eschbach, als Anhaltspunkt kann der BMI – genau so, wie sie es beschreiben! – wirklich ganz nützlich sein. Aber aus einer physikalischen Größe. die nicht einmal die dritte Dimension in Betracht zieht sondern Masse auf Fläche umlegt, den körperlichen Zustand einer Nation abzuleiten, halte ich – wie Sie ja auch – für falsch.

  6. #6 • meinsenf hat am 06.06.2006 gesagt:
     

    Unabhägnig vom Inhalt Ihres Textes möchte ich darauf aufmerksam machen, dass es nicht “In 2005 hat sich…” heißt. Das ist grottenschlechtes Deutsch. Wenn man publiziert, sollte man gewisse Basics beherrschen.
    Wenn Sie sich unsicher sind, kann ich Ihnen Sicks Buch Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod empfehlen, Teil I und II.
    Gruß

  7. #7 • Huang hat am 06.06.2006 gesagt:
     

    Den vorherigen Beiträgen kann ich nur Beipflichten: Der BMI kann allerhöchstens ein GROBER AAnhlatspunkt sein, und das auch nur, wenn das Alter der Person mitberücksichtigt wird.
    Ein weiteres, was zu klären wäre ist, ob es sich tatsächlich um Fettleibigkeit handelt, die durch übermäßiges Essen entstehen kann…oder um “Wasserleibigkeit”, die entsteht, wenn man übermäßig Essen schlechter Qualität zu sich nimmt. Diese entsteht durch eine Versäuerung des Körpers, der wohl die meisten Menschen der Insdustrienationen nach und nach anheimfallen, da hier vor allem industriell verarbeitete Nahrung verzehrt wird. Der Körper lagert dann aufgrund der Säure Wasser ins Gewebe ein, daß sieht dann aus, als sei der Körper Fettleiobig.
    Ich vertrete die These, daß ohne eine qualitativ hochwertige Narungsergänzung ein gesundes und übersäuerungsfreies Leben nicht mehr möglich ist, selbst wenn man sich ausschließlich mit sog. “Biokost” ernährt.

  8. #8 • buddhafrosch hat am 06.06.2006 gesagt:
     

    Masse auf Fläche umlegen und damit den körperlichen Zustand der Nation ableiten ……
    #
    Toll formuliert … dass muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen (hoffentlich macht das nicht dick)

  9. #9 • BerndB. hat am 06.06.2006 gesagt:
     

    Wo ist denn das Problem? Wir Deutschen bekommen doch täglich gesagt: Konsumiert um Himmels Willen, damit die Binnenwirtschaft in Fahrt kommt! Da halten sich die Deutschen schonmal daran, auch wenn kaum jemand Geld zum sinnlosen Ausgeben hat und essen mehr als sie eigentlich brauchen und das ist dann auch wieder falsch.

    Der BMI alleine mag ziemlich unzureichend für eine kritische Beurteilung der Gesundheit sein (Mein BMI liegt auch deutlich über der “magischen” 25 und trotzdem bin ich so gut wie nie krank, steige gern Treppen oder laufe viel an der frischen Luft herum), trotzdem lässt sich daraus doch sehr schön ableiten:

    Deutsche, esst weniger und dafür bewusster! Probiert mal was anderes als den Industrie-Fraß in rauhen Mengen oder geht mal an die frische Luft und genießt die wenige, aber durchaus schöne Natur, die uns noch geblieben ist!

    Dann gehts uns allen und unseren Geldbeuteln bestimmt bald viel besser :-)

  10. #10 • zinkant hat am 06.06.2006 gesagt:
     

    Hallo cajo – nein, die formel stimmt und oben hab ich’s nochmal am beispiel vorgerechnet. vielleicht noch einmal versuchen?

  11. #11 • zinkant hat am 06.06.2006 gesagt:
     

    @meinsenf: tja, “im jahr 2005″ wäre in der tat schöner gewesen. aber wer mit anglizismen um sich wirft, und nicht einmal einen klitzekleinen kommentar ohne schreibfehler hinbekommt, darf gerne auch selbst zum buch greifen. :-)

  12. #12 • Kathrin hat am 07.06.2006 gesagt:
     

    Naja, so schlimm kann’s nicht sein, die Verfettung, unsere Lebenserwartung ist doch immer noch am Steigen.

  13. #13 • Philipp Krebs hat am 07.06.2006 gesagt:
     

    Prinzipiell koennte man, wie bei jeder Art staatlich betriebener Statistik natuerlich in Frage stellen, wie notwendig eine Statistik ueber die Fettleibigkeit des Landes ueberhaupt ist. Schliesslich kann der Staat dagegen recht wenig tun. Eigentlich waere so etwas am besten bei den Krankenkassen aufgehoben, die ihren Mitgliedern z.B. Incentives fuer’s Abnehmen anbieten koennten.
    Abgesehen davon frage ich mich allerdings, wie akkurat diese Angaben ueberhaupt sind. Soweit ich weiss, kommt beim Mikrozensus ja niemand zum wiegen, oder? Ich kann also genauso gut mein Traumgewicht oder sonst irgendetwas angeben. Von daher wuerde ich die Zahlen einfach mit Vorsicht geniessen. Aber bestimmt kommen die ueblichen Politiker der ueblichen Parteien schon morgen mit 1 Euro Sondersteuer auf McDonalds-Essen (natuerlich nur fuer Jugend-Sportprojekte) und Werbeverbot fuer Suessigkeiten :-)

  14. #14 • zinkant hat am 07.06.2006 gesagt:
     

    liebe leser dieses blogs, die kommentarfunktion ist für kommentare gedacht, nicht für beschimpfungen. kritische anmerkungen – auch in bezug auf meine sprachlichen fähigkeiten – werden veröffentlicht, aber sobald die grenze höflicher auseinandersetzung überschritten ist, greift der administrator ein.

  15. #15 • Mia hat am 07.06.2006 gesagt:
     

    BMI hin oder her – geht man durch die Stadt, ist es meiner Meinung nach schon so, dass ein Großteil der Menschen, die man dort antrifft, nicht nur eine Rolle zu viel haben, wobei es andererseits auch so ist, dass viele, z.T. junge Mädels (wie im obigen Artikel beschrieben) extrem unterernährt aussehen, es vielleicht aus falsch- verstandenem Schönheitswahn auch sind. Ich meine auch, in Deutschland muss endlich eine Diskussion um richtige Ernährung, Sport und Genuss geführt werden, denn sonst enden wir hier genauso wie die Bürger unseres “großen Vorbildes” USA, bei denen es nur ganz fette oder ganz schlanke/extrem sportliche Menschen zu scheinen gibt. Wichtig ist hierbei auch, wissenschaftliche Ergebnisse und Erfahrungen in die Schulen hereinzutragen und schon im jüngsten Alter den Kindern/Jugendlichen Hilfestellungen anzubieten, wie und was man kochen kann, um sich gesund zu ernähren. Zum anderen sollte die so gerne zitierte soziale Verantwortung greifen, um zu verhindern, dass z.B. in TV- Sendungen Aussagen über eh schon zu dünne Menschen getroffen werden, die einem die Kniee schlottern lassen.

  16. #16 • Kühlwalda hat am 07.06.2006 gesagt:
     

    Der BMI ist in manchen Kreisen zwar sehr beliebt, aber nichtsdestotrotz kaum aussagekräftig. Nach dem BMI wäre Brad Pitt auch übergewichtig und Arnie Schwarzenegger gradezu krankhaft adipös.

    Übrigens wurde nachgewiesen, daß das Sterberisiko am größten ist, wenn man untergewichtig ist und am geringsten, wenn man leicht übergewichtig ist (zitiert aus Pollmer: Esst endlich normal!).

  17. #17 • Trenchard hat am 07.06.2006 gesagt:
     

    Es ist doch sehr lustig zu beobachten, wie die ganzen Uebergewichtigen versuchen ihre krankhafte Adipositas wegzudefinieren und mit dem Finger auf die wenigen Untergewichtigen zeigen. Erinnert mich an Obelix. Sicher passt der BMI nicht fuer Sportler. Unter Sportler ist aber nicht eine Stunde Tennis die Woche und ein bisschen Seniorenfussball zu verstehen. Nur die allerwenigsten Menschen in Deutschland, im Promillebereich, haben eine koerperliche Konstitution, die eine Anwendung des BMI unmoeglich macht.

    Gruesse
    Trench

  18. #18 • Brunhilde hat am 07.06.2006 gesagt:
     

    “am Steigen”?

    ?

    Da ist es wieder mal passiert, die rheinische Verlaufsform hat zugeschlagen.

  19. #19 • Tina hat am 08.06.2006 gesagt:
     

    Meiner Meinung nach wird das Ernährungsverhalten, welches einhergeht mit dem Bewegungsmangel der Deutschen, immer schlimmer. Dazu kommt der allgegenwärtige Konsumterror, der sich in allen Lebensbereichen, und natürlich auch beim Essen bemerkbar macht, denn Essen ist rund um die Uhr verfügbar und leider ist “schlechtes” Essen, wie die ganzen Fast Food- Geschichten, oder Fertigessen aus dem Supermarkt oft scheinbar (!) preisgünstiger als gesunde Lebensmittel. Viele haben verlernt aus frischem Zutaten ein gesundes Essen zu zaubern und greifen dagegen zu Fertigprodukten. Dabei ist es gar nicht so teuer, wenn man man sich beispielsweise auf dem Wochenmarkt auf Saisonangebote konzentriert. Ich finde einfach, Ernährungsverhalten zeigt ganz viel über die Gesellschaft: Geiz ist geil, dabei muss es schnell gehen, und wenn man beim Nahrungszubereiten auch noch den Kopf anstrengen soll, womöglich noch Konversation mit seiner Familie führen soll und dreimal in der Woche vom Sofa aufstehen soll und sich nach draussen zum Joggen, Spazieren, etc. bewegen soll, ist das bei vielen schon zuviel verlangt. Meiner Meinung nach muss gesundes Essverhalten schon im Kindergarten gelehrt werden, mit frischen und gesunden Lebensmitteln. Schade ist nur, wenn man die Kinder dann nach Hause gehen lässt, und dort davon nichts umgesetzt wird. Deshalb boomen ja auch gerade solche Berufe wie Ernährungscoach oder Gesundheitsberater so. Finde ich aber gut, denn viele können es nicht alleine, ist einfach so. Dabei ist das Essverhalten derer, die zu dünn sind natürlich genauso schlimm wie das andere Extrem. Und: ohne Bewegung geht gar nichts. Wobei ich auch der Meinung bin, dass man sich auf keinen Fall am BMI orientieren sollte, ganz einfach deshalb, weil Muskeln schwerer als Fett sind. So kann ein durchtrainierter Sportler ein recht hohes Gewicht auf die Waage bringen und überhaupt nicht dick sein.

  20. #20 • Poliglota hat am 08.06.2006 gesagt:
     

    Vielen Dank für die kritischen Anmerkungen zum BMI. Denn die Gängelei wird ja langsam immer lästiger.

    Die Barmer Ersatzkasse bietet jetzt allen Mitgliedern einen Bonus an, die einen BMI zwischen 18 und 25 haben (und zudem gesunde Zucker und Eiweisswerte) und über 1 Jahr stabil halten (bzw. diese Werte erreichen).

    Am Rande: auf die Nachfrage, wie denn in der Schwangerschaft mit diesen Werten umgegangen werden soll, bekam ich keine sinnvolle Antwort ;-)

  21. #21 • zinkant hat am 09.06.2006 gesagt:
     

    @ trenchard: “wegdefinieren”?? ich würde eher sagen: hier wird eine problem herbeidefiniert. ganz sicher ist es keine frage des gewichts allein, wenn es um krankhafte fettleibigkeit geht. konstitution, fettverteilung, bewegung und die art der ernährung spielen eine wichtige rolle. und natürlich ist unter sport bzw. bewegung nicht zu verstehen, wenn jemand einmal in der woche eine stunde tennis spielt – um den rest der zeit im sitzen zuzubringen. aber ich kenne genug menschen, die Sie (dünn? sportlich?) vielleicht verächtlich als zu fett betrachten würden, die aber sehr bewegunsaktiv sind und topfit – und deshalb trotz BMI > 25 nicht übergewichtig, wie ich finde.

  22. #22 • Paul Niemoeser hat am 13.06.2006 gesagt:
     

    Der BMI ist sicherlich keine perfekte Kennzahl.

    Aber wenn jemand einen BMI > 30 hat, so ist dies sicher nur ein Indiz dafür, dass er vielleicht übergewichtig ist.

    Wenn diese Person dann feststellt, dass sie topfit ist. Kein Problem.

    Die meissten dürften aber eher feststellen, dass sie zu wenig Sport treiben, kaum frisches Obst & Gemüse essen (“5 am Tag”), zu oft und zu viel Fast-Food essen, kaum noch selber kochen, etc.

    Kurz … die meisten mit BMI > 30 sind (wenn sie ehrlich zu sich selbst sind) zu fett.

    Aber wer ist schon gerne ehrlich? ;-)

    grüsse
    paul

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