Dicker Depri

05. Juli 2006 · Thema: Ernährung, Leib und Seele

Das hier gibt einem doch zu denken. Amerikanische Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass Dicke viel häufiger depressiv sind als Dünne: das Risiko für eine Depression ist bei stark übergewichtigen Menschen um 24 Prozent erhöht.

Da muss man sich doch fragen: Liegt das an ihrem Körpergewicht? Oder ist es am Ende gar nicht das Gewicht selbst, sondern die Tatsache, dass Dicke in unserer Gesellschaft als Problem abgestempelt werden?

3 Kommentare
  1. #1 • OttoN hat am 06.07.2006 gesagt:
     

    Dick-sein ist zumeist mit einem Mangel an Bewegung verbunden. Ausserdem stellt das Fettgewebe einen zusätzlichen Verteilungsraum für lipophile Substanzen (z.B. Steroidhormone) dar. Beide Faktor könnten (!) auch eine Rolle spielen bei der Entstehung von Depressionen…

  2. #2 • OttoN hat am 06.07.2006 gesagt:
     

    Ach ja, und dann ist da noch die Frage: Was war zuerst da? Das Fett oder doch vielleicht die Depression? Machen vielleicht Antidepressiva dick? Fragen über Fragen …

  3. #3 • AronH hat am 28.07.2006 gesagt:
     

    Ich vermute einen anderen Zusammenhang: Ich halte es durchaus für wahrscheinlich, dass depressive Menschen versuchen, ihre Depressionen duch den Konsum kalorienreicher Nahrungsmittel zu lindern. Daraus würde dann ebenfalls Übergewicht folgen.

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