Trauerqualm

25. April 2008 · Thema: Leib und Seele, Schweine im Weltall

Rauchen ist eine deprimierende Angelegenheit? Vielleicht mehr, als wir alle je geahnt haben!

Vor einer Weile wollten wir die Erlebniswelt angehender Exraucher eigentlich etwas genauer unter die Lupe nehmen. Das Projekt scheiterte aber, weil 100 Prozent der von mir ausgewählten Studienteilnehmer inzwischen wieder rückfällig sind. Warum auch konsequent bleiben, wenn der Gesetzgeber es nicht sein kann?

Dabei lohnt sich das Nachdenken übers Aufhören sehr, es werden ja täglich neue schreckliche Folgen des Rauchens aufgedeckt. Aktuell: Rauchen erhöht das Risiko für eine Depression. Und nicht nur das, es macht auch weniger anfällig für eine Depression! Fantastisch!

Ok. Die Auflösung: Man muss zehn Jahre lang Exraucher sein, dann sinkt die Gefahr unter jenen Normalwert, welcher von Rauchern überschritten wird. Das gilt aber nicht für Nichtraucher, wohlgemerkt, sondern nur für richtige ehemalige Nikotinabhängige. Wie macht man’s also richtig? Erst rauchen. Dann aber doch lieber aufhören.

Die Studie eines spanischen Forscherteams bestätigt übrigens auch meinen damals rückhaltlosen Verdacht, dass in Wahrheit das Rauchen (nicht das Nichtrauchen) dick macht. Raucher bewegen sich nämlich tatsächlich weniger als Nichtraucher. Und als Exraucher.

Alles klar? Wer macht den Test?

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